Michelin Road 5

MichelinRoad 5 Vorderreifen mit 1,6 mm nach 7.831 km. Installiert vor 3 Monaten.

Michelin Road 5 Hinterreifen mit 4 mm nach 6.115 km. Installiert vor 2 Monaten.

Den Hinterreifen musste ich wegen eines Platten, verursacht durch einen spitzen Stein auf der Landstraße, bereits nach 1 Monat ersetzen. Bis zu einer Laufleistung von 8.000 km wird er sicher halten.

Den Vorderreifen werde ich kurzfristig ersetzen. Die 2.000 km durch Tirol letzte Woche gaben ihm den Rest.

Mit Grip und Laufleistung bin ich voll zufrieden. Die Vorgänger Bridgestone S22 waren bereits nach 4.000 auf 1,6 mm. D.h, bei den Michelin Road 5 bleibe ich weiterhin, auch wenn er bereits vor 2 Jahren vorgestellt wurde.
Ich fahre einen sehr sportlichen Fahrstil mit meiner BMW K1300S, 260 kg in 2,9 Sek auf 100 km/h und teste auch mal auf der AB bisher bis 270 km/h. Für die im Schein stehenden 285 km/h hat es verkehrstechnisch noch nicht gereicht. Auch bei diesen Geschwindigkeiten fühle ich mich auf meiner K13S mit den Michelin Road 5 sehr sicher. Sie fährt wie auf Schienen. Nichts wackelt oder vibriert und aufgrund des langen Radstandes von 156 cm kann die Beschleunigung ohne Weelyneigung voll genutzt werden.

Letzt Woche in Tirol fuhren wir täglich 8 Std Motorrad. Bei den 2.000 km hatte sie ein Schnittverbrauch von 4,9 Ltr. und beim tanken nach 350 km hatte sie noch 20-30 km Spiel. Auch das kann sie. Sie ist ein Tourensportler und von daher universell einsetzbar. Da im KfZ Schein 95 dB Standgeräusch eingetragen sind, gab es in Tirol auch keine Einschränkungen.

Bei meiner sportlichen Fahrweise tanke ich 100 km früher. Da fließen im Schnitt 6,5 Ltr durch. M.E. aber immer noch eine annehmbare Reichweite mit 250-270 km.

Schill Wernau nach täglichem Frühstück vor dem Start nach Tirol

 

Motorradtour Tirol

Die erste Juli Woche 2020 war dafür ein gutes Datum. In dieser Vorsaisonwoche waren wir überwiegend die einzigen Übernachtungsgäste in den günstigen Landgasthöfen.

Vom Treffpunkt SONTHOFEN aus ging es zu unserer 1. Station „Bschlabs/Tirol“, einem 105 Seelen Dorf in den Bergen. Der erste Blick nach dem Aufwachen am nächsten Morgen zeigte die Berge, die noch mit etwas Schnee bedeckt waren.

Bschlabs / Tirol

Der erste Tourtag ging Bach Dornbirn, die folgenden Tourtage meistens 8 Std über die Hantenhochstrasse, Imst, Oetz (Ötztal), Zimbacher Alm auf 1.800 m, zum Zirmstadl auf 1.800 m, runter im 4 stündigen Dauerregen, Wald im Pinzgau, Petersberg, Lofer (da hab ich vor 30 Jahren ein Rafting gemacht), zurück nach Bschlabs. 

Bschlabs / Tirol
Schladming

Am letzten Tag, Sonntag, wieder Richtung Heimat und in Häringen schmeckte eine Stärkung mit Leberkäs, Ei und Zwiebel. 

Ab dort fuhr jeder zu sich nach Hause. Knapp 2.000 km tolles Erlebnis mit einer kaum beschreibbaren Bergwelt, die seinesgleichen sucht, lag hinter uns.

City 73249 Wernau – Ausklang mit Freunden

Aber das City hat auch was 😆😆😆

Corona-Zeiten aus Sicht vom 23.06.20

Am 21.03.2020 wurde in Baden-Württemberg die Ausgangsbeschränkung verhängt !
Zum Glück nur eine Beschränkung, keine Sperre !

Ich war die 1. Woche in meinen 4 Wänden und bin nur zum Frühstücken zu meiner Bäckerei gegangen, um eine Brezel und eine Laugenstange zu holen. Vor Corona habe ich dort jeden Tag beim Bäcker gefrühstückt. Jetzt darf man das aber nicht mehr.

Zum Einkaufen darf man und Joggen oder Fahrrad fahren geht auch im Gegensatz zu Italien, Spanien, Frankreich, bei denen eine Ausgangssperre herrscht.

Während der einen Woche in meinen 4 Wänden wurde eine Verlängerung der Ausgangssperre von 3 Wochen angekündigt und mir fiel schon die Decke nach einer Woche auf den Kopf.
Unvorstellbar für diejenigen, die kindergarten- oder schulpflichtige Kinder haben und zu Hause von der Mutter oder Vater, der im Homeoffice arbeiten muss, beschult zu werden.

Dann habe ich über Facebook einen Artikel des Polizeipräsidium Reulingen gelesen, in dem Stand, dass man in Baden-Württemberg Motorradtouren fahren, also auch zum Spaß Motorrad fahren darf. Nicht so in Bayern, Sachsen und anderen Ländern, aber in Baden-Württemberg.

Das war meine Rettung. Ab sofort war ich bei jedem schönen Wetter auf Tour. So alleine unterwegs war ich noch nie auf den Straßen. Die 1. Tour ging nach Rottenburg/Neckar, das wie ausgestorben war. Nach langem suchen fand ich einen Italiener, der sein kleines Bistro noch offen hatte und man außerhalb an 4 kleinen Tischen sitzen konnte.

Rothenburg/Neckar am 16.03.20

Ansonsten sah man kaum Menschen oder Auto`s auf den Straßen. Für uns Motorradfahrer war das wie ein Schlaraffenland, wären da nich die vielen Verkehrspolizisten, die mehr als sonst zu sehen waren.

Egal, raus aus den 4 Wänden und drauf auf das Bike, die Freiheit und den wenigen Verkehr geniessen und das Coronavirus hinter sich lassen, war meine Devise.

Ich war jeden Tag auf Tour, wenn es nicht geregnet hat, doch was nach wie vor fehlte, waren natürlich die sozialen Kontakte mit Bekannten, Freunden, meinen beiden Enkeln, meinen beiden Kindern und ihren Familien.

Das musste noch lange warten, aber am 22. Mai durfte man auch wieder nach Sachsen, wo mein Sohn mit Frau und den beiden Enkeln lebt. Nach 5 Std. Autobahnfahrt bei 547 km war ich bei schönem Sonnenschein da. Endlich, aber umarmen ging nicht. Begrüßung mit dem Ellbogen und natürlich 1,5 Meter Abstand, wenn auch zum Glück ohne Mund-/Nasenmaske. Das war natürlich sehr schwehr, doch sie wollten mich natürlich auch schützen, zumal ich nächsten Monat 68 Jahre wurde und damit auch zu den „Gefährdeten“ im Coronazeitalter gehörte.

Mein Sohn mit beiden Enkel

Das war richtig schön. Mein Sohn und die anderen 99 Personen, die in einem DMS-Unternehmen arbeiten, sind alle im Homeoffice. Er ist Niederlassungsleiter Leipzig und Cheff von 10 Personen und einer von 4 Prokuristen, die in der Geschäftsführung des Gesamtunternehmens sind. Natürlich bin ich darauf sehr stolz !

Um 09:30 Uhr am Sonntag ging es wieder über die Autobahn zurück auf meiner BMW K1300S. Sonne war da, aber die ersten 100 km nur 12 Grad. Das war kalt, so daß ich nach 5 Std. Fahrt richtig durchgefrohren war, obwohl ab Heilbronn 20 Grad angezeigt wurden.

Die Coronainfizierungen haben sich bis heute, 23.06.20 zum Glück gut nach unten entwickelt.

Aktuell haben wir 7.189 Corona-Infizierte, das sind 0,0087 %

Umgerechnet auf 12.300 Einwohner in Wernau sind das statistisch 1,07% infizierte Menschen, wobei dieser Infizierte in Quarantäne wäre. Tatsächlich können es natürlich mehr sein.

Wir sind jetzt in der 13. Woche der Ausgangsbeschränkungen, die aber weitgehend gelockert sind. Seit 18.05.20 sind City und das Sitzen beim Bäcker wieder erlaubt und seit 15.06.20 sind die Landesgrenzen und auch das Wernauer Freibad wieder geöffnet, wenn auch mit starken Einschränkungen.

Der 1. Mallorcaflieger ab Frankfurt flog bis auf den letzen Platz besetzt letzte Woche und ein zweiter ab Stuttgart ab. Mallorca ist nur für Deutsche wieder geöffnet. Einzelne Hotspot`s in Göttingen, Neuköln (Berlin), Gütersloh und Tönnies, einem großen Fleischverwerter mit einem 80%igen Marktanteil, machen von sich Reden und werden lokal eingedämmt, ohne dass das auf ganz Deutschland ausgeweitet wird.

Die Menschen fangen in den letzen Wochen zu streiken an und am vergangenen Samstag, 20.06.20 hat sich aus einer Polizeikontrolle in Stuttgart an einem 17 jährigen Deutschen ein mit 500 Menschen großer Krawallexzess mit großer Gewalt und Zerstörung in der Nähe des großen Schlossplatzes entwickelt.

20.02.20 Auschreitungen in Stuttgart

Ende dieser Woche ist in den Unternehmen der 4. Gehaltslauf, der bei vielen ohne Umsatz seit 14 Wochen oder mit einem heftigen Umsatzeinbruch gefahren werden muss. Im Mai waren 75 % weniger KfZ-Zulassungen zu vermelden. Die Lufthansa hat 670 Flugzeuge, die bis auf wenige seit 14 Wochen am Boden sind. Am kommenden Donnerstag soll die Aktionärsversammlung über die mögliche Beteiligung des Bundes mit einer € 9 Mrd-Zahlung für 20% „Stille Anteile“ entscheiden, wobei nach heutiger Einschätzung die 2/3-Mehrheit der Aktionärsanteile, die dafür zustimmen muss, nicht kommen wird.

Daraus könnte dann trotz der Aussetzung der Insolvenzgründe bis 30.09.20 ein Insolvenzantrag der Lufthansa notwendig werden und eine Vielzahl der 138.000 Mitarbeiter müssen um Ihren Arbreitsplatz bangen.

Auch die ÖPNV und Bahn im Allgemeinen, die Krankenhäuser, Ärzte, die Apotheken haben einen Umsatzausfall von 30-50% und können Ihre Betriebe nur mit den Unterstützungen des Bundes und der Kurzarbeit aufrecht erhalten. Dabei geht es uns in Deutschland noch gut, verglichen mit USA, Brasilien, England, Italien, Spanien und Frankreich.

Corona hat die ganze Welt befallen, auch wenn wir von dem einen oder anderen Land wie z.B. Lybien zumindest keine verläßlichen Zahlen haben.

Wir steuern auf eine Weltwirtschaftskrise mit einem Ausmass zu, das es noch nie gab. Wir sind eine Exportnation mit 53% Exportanteil. Im Mai hatte Deutschland einen Exportrückgang von 48% und aktuell sind 10 Millionen Menschen in Kurzarbeit.

In der letzten Krise 2009 – ausgelöst von USA – waren 1,3 Mrd. Kurzarbeiter, von denen 1/3 arbeitslos wurden. Nehmen wir diese Zahl als Basis, werden wir im 4. Quartal dieses Jahres auf eine Zahl von 6-7 Millionen Arbeitslose zusteuern. Wenn die Insolvenzbestimmungen über den 30.09.20 hinaus ausgesetzt werden, wird dieses Szenario auf Anfang oder Mitte 2021 verschoben. Kommen wird es aber.

Ich war bisher mit fasst allen Entscheidungen des Bundes und der Länder einverstanden. Diese Entscheidungen sind für den guten Verlauf der heutigen 0,0087% Infizierte verantwortlich. Die ganze Welt schaut auf Deutschland und fragt, wie wir das gemacht haben.

Jetzt aber sind m.E. die noch bestehenden Beschränkungen unverantwortlich angesichts der möglichen zuvor beschriebenen Entwicklungen. Die Unternehmen müssen wieder voll arbeiten und es muss versucht werden, die weltweiten Lieferketten wieder zu aktivieren oder durch EU-Land weite Alternativen zu ersetzen, auch wenn es für uns alle teurer wird.

Eine weitere Verängstigung der Menschen durch solche Beschränkungen wird die Kauflust noch mehr eindämmen, egal, wieviel Rabatt ein neues Auto bieten wird. Niemand wird sein Geld in solchen Zeiten ausgeben, wenn er nicht sicher ist, ob er seinen Arbeitsplatz sicher hat und nur die Wenigsten werden in Urlaub fahren/fliegen und viel Geld für eingeschränkte Leistungen ausgeben mit der Gefahr, bei einem Corona-Urlaubsausbruch durch den Bund nicht mehr zurückgeholt zu werden.

Die Verhältnismässigkeit, die Grund für das Aussetzen unseres Grundrechts war und ist, ist angesichts der geringen Infektionsrate schon lange nicht mehr gegeben, auch wenn noch kein Impfmittel zur Verfügung steht.


Bin wieder da !

Nach 14 Monaten „Unfall-Zwangspause“ konnte ich am 19.09.2019 endlich meine 2. BMW K1300S Bj. 09/2009 km 41.645 inkl. Akraprovic Auspuff und Sportkoffer abholen.
Die Heimreise mit 165 km, wenn auch Autobahn mit viel Verkehr, war anstrengend und ging kräftig in Armgelenke und Hinterteil.

Bin halt nicht’s mehr gewöhnt nach so langer Pause. Doch da geht man durch.

Gestern hab ich mir bei Louis einen neuen Schuberth C3 (C4 einfach zu teuer) und bei Held eine neu Textilhose gekauft, da bei dem unverschuldeten Unfall im Juli letzten Jahres meine bisherige Hose durch das Rote Kreuz an den Beinen aufgeschnitten wurden.

Die Fahrt gestern war gelenktechnisch nicht mehr so belastend. Heut und morgen haben wir ja noch das tollste Wetter. Vielleicht sieht man sich auf der „Löwensteiner Platte“ (bei Löwenstein/Heilbronn) oder Glemseck (ehemalige Rennstrecke bei Leonberg/Stuttgart).

Löwensteiner Platte 20.09.2019

Der Hinterreifen auf meiner K13S hat noch 4 mm Profil. Danach werde ich den Pirelli Diabolo Corsa 3 aufziehen lassen und darüber berichten. Bisher fuhr ich den Michelin RS und den Michelin Road 5. Alles super Reifen, aber mit sehr unterschiedlichen Laufleistungen von km 5.000 (RS) – 8.000 (Road5).

Die ersten 1.000 km habe ich die letzten 3 Tage schon wieder gefahren. Hat einen Vorteil, wenn man RENTNER ist. Zeit spielt keine Rolle und gestern, Samstag, 20.09.2019 war das tollste Bikerwetter, das man sich wünschen kann.

Motorradunfall

Jetzt gerade bei den hohen Sommertemperaturen jenseits der 35 Grad sieht man es immer wieder: Die Biker fahren in kurzen Hosen, kurzem Sommerhemd, Turnschuhen und Helm, manchmal sogar mit Bundeswehr Stahlhelm, auf ihrem Bike !

Immer wieder denke ich dabei, die sind sicher noch nie vom Bike gestürzt und der Asphalt hat noch nicht die Haut bis auf die Knochen weggeraspelt.

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Probefahrt meiner neuen gebrauchten BMW K1300S

Montag, 29.07.19 10:30 Bin eine halbe Std früher da, Verkäufer auch. Mein Helm, Handschuhe und Jacke sind noch vom Unfall vor 1 Jahr. Ich ersetze sie erst,wenn ich das Bike gekauft habe.

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Helm und Handschuhe vom Unfall 03.07.18
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Nach unverschuldetem Motorradunfall wieder da

Am 18.07.18 hatte ich über meinen unverschuldeten Motorradunfall vom 03.07.18 in diesem Blog informiert.

Ich fuhr seit August 17 eine BMW K1300S, die nach dem Unfall gem. Gutachten mit einem Schaden von € 17.885,00 wirtschaftlicher Totalschaden war.

„Nach unverschuldetem Motorradunfall wieder da“ weiterlesen

Mehr als 100 PS auf öffentlichen Straßen braucht kein Mensch !

Das ist m.E. zu allgemein für ein Motorrad definiert und trifft nur für die zu, die nicht mehr PS zur Verfügung haben. Das meist verkaufte Tourenmotorrad ist die BMW 1200 GS mit sogar 125 PS. „Mehr als 100 PS auf öffentlichen Straßen braucht kein Mensch !“ weiterlesen