Bin wieder da !

Nach 14 Monaten „Unfall-Zwangspause“ konnte ich am 19.09.2019 endlich meine 2. BMW K1300S Bj. 09/2009 km 41.645 inkl. Akraprovic Auspuff und Sportkoffer abholen.
Die Heimreise mit 165 km, wenn auch Autobahn mit viel Verkehr, war anstrengend und ging kräftig in Armgelenke und Hinterteil.

Bin halt nicht’s mehr gewöhnt nach so langer Pause. Doch da geht man durch.

Gestern hab ich mir bei Louis einen neuen Schuberth C3 (C4 einfach zu teuer) und bei Held eine neu Textilhose gekauft, da bei dem unverschuldeten Unfall im Juli letzten Jahres meine bisherige Hose durch das Rote Kreuz an den Beinen aufgeschnitten wurden.

Die Fahrt gestern war gelenktechnisch nicht mehr so belastend. Heut und morgen haben wir ja noch das tollste Wetter. Vielleicht sieht man sich auf der „Löwensteiner Platte“ (bei Löwenstein/Heilbronn) oder Glemseck (ehemalige Rennstrecke bei Leonberg/Stuttgart).

Löwensteiner Platte 20.09.2019

Der Hinterreifen auf meiner K13S hat noch 4 mm Profil. Danach werde ich den Pirelli Diabolo Corsa 3 aufziehen lassen und darüber berichten. Bisher fuhr ich den Michelin RS und den Michelin Road 5. Alles super Reifen, aber mit sehr unterschiedlichen Laufleistungen von km 5.000 (RS) – 8.000 (Road5).

Die ersten 1.000 km habe ich die letzten 3 Tage schon wieder gefahren. Hat einen Vorteil, wenn man RENTNER ist. Zeit spielt keine Rolle und gestern, Samstag, 20.09.2019 war das tollste Bikerwetter, das man sich wünschen kann.

Umweltaktionismus in Deutschland

Unbestritten, Greta Thunberg hat in Europa und nun auch in den USA etwas längst fälliges angestoßen. Damit wurde die eine oder andere Politik sensibilisiert, die Umweltverschmutzung in der Rangliste der wichtigen Themen an die erste Stelle zu rücken.

Auffällig dabei sind die Aktivisitinnen in den Talk-Show’s, die eher von Arroganz denn sachlicher Kompetenz glänzen !

Forderungen wie SUV’s verbieten, Auto’s aus den Städten und sogar Verbrennermotoren bis 2025 zu verbieten, sind meist nur Ideologien, denen eher negatives anhaftet und noch nie in die richtige Richtung führte.

Was sich daraus entwickeln könnte, wenn diese Forderungen tatsächlich von der Politik umgesetzt werden würde, können die Aktivistinnen sicher nicht absehen oder ignorieren sie einfach.
Die Folge wäre ein Versagen unserer Industrie, wesentliche Einschränkung unserer sozialen freien Marktwirtschaft und Demokratie und Millionen Arbeitslose.

In den Talk-Show’s fallen „mundtote Politiker und Industrieführer“ immer mehr auf, wenn sie den Argumenten der Aktivistinnen gegenüberstehen, die klatschend von den Zuschauern begleitet werden.
Jedes Argument aus dieser Seite trifft wie eine Gewehrkugel und erfährt kein treffendes Gegenargument der Politiker und Industrieführer, die für hunterttausende Menschein in Ihren Unternehmen verantwortlich sind.

Diese Argumentationslosigkeit ist kaum zu ertragen und vermisst all das, was unsere freie Wirtschaft und soziale Demokratie nach dem zweiten Weltkrieg geschaffen hat. Nähmlich das reichste und freie Land mit freier Meinungsäußerung der Welt zu sein.

Auch eine objektive Moderation und Berichtserstattung weicht immer mehr den eigenen Erfahrungen der Moderatoren, die sich in deren Fragestellung widerspiegelt.

https://www.sueddeutsche.de/medien/kolume-antastbar-1.4007666

Dabei muss immer wieder auf die 2,4 %ige Umweltverschmutzung unseres Landes, gemessen an der weltweiten CO2 Bilanz, hingewiesen werden.
Die Aktivistinnen machen die Welt mit ihren ideologischen Forderungen nicht sauberer, nur die deutsche Wirtschaft schlechter.

Auch durch Vormachen kommen wir weltweit mit der deutschen Brille nicht weiter. Einem Land, das seine eigenen Energielieferanten gleichzeitig vernichtet.

Wir sollten uns nicht durch diesen blinden Aktionismus und Ideologien anstecken lassen. Uns eher zurücknehmen und überlegen, wo das alles hinführen könnte, bevor wir klatschen und Kinder bejubeln, die noch keine Wertschöpfung in einem Arbeitsprozess hinter sich haben und eher von ihren Eltern bei ihrer Ausbildung finanziert werden, um das erreichen zu können, das ihre Eltern erreicht haben.

Gedanken nach Europawahl vom 26.05.2019

Die AfD hat europaweit nicht das befürchtete Ergebnis von über 20 %, sondern abgeschlagene 11 % erhalten. Damit kann ich leben !

Die EVP, in der die CDU/CSU organisiert ist, ist nach wie vor stärkste Partei, wenn auch mit 8,4 % weniger als vor 5 Jahren. Auch damit kann ich leben.

Die SPD folgte weiter ihrem Abwärtstrend mit 15,8 % und die Grünen ihrem nicht so starkem Aufwärtstrend mit 20,5 %. Der Aktionismus ist europaweit nicht so stark wie in Deutschland.