Deutsche sorgen sich um die Rente – war im Wahlkampf bisher überhaupt kein Thema

Wir leben seit 2015 in der 4. Industriellen Revolution (Industrie 4.0), die unser Arbeitsleben noch mehr als bei der 1. Industriellen Revolution im Jahr 1780 verändern wird.

Egal, wie viele (Angst-) Gegner es gibt, bis ins Jahr 2050 werden einfache sich wiederholende Arbeiten in Industrie und Büro durch KI (Künstliche Intelligenz) gesteuerte Computer übernommen

 

Diese disrubtive (ersetzende) Entwicklung lässt dann nur noch Aufgaben für Menschen übrig, die hochqualifiziert sind, was dem Rückgang der deutschen Bevölkerungsdichte (bis 2050 nur noch 77 Mio Menschen in Deutschland) entgegen wirkt.

In 40 Jahren ist eine der aktuell lebenden 3 Generationen gestorben und die jetzige 2. und 3. Generation in Rente.

Heute arbeiten 44,84 Mio Menschen und zahlen Rentenbeiträge für ca. 21,6 Mio Rentner und Rentnerinnen. Jeder finanziert 2.076 Rentner. Diese Beiträge werden zu 23% über den Bundeshaushalt subventioniert, da die Zahlungen über die Beiträge nicht ausreicht.

Im Jahr 2050 geht man von ca. 44,3 Mio Rentner und Rentnerinnen bei einer Bevölkerungsdichte von 77 Mio. Menschen bei 15,4 Mio unter 20 Jahre gem. Statistischem Bundesamt aus.

D.h., nur noch 17,3 Mio (61% weniger als aktuell) Menschen arbeiten und müssen Beiträge für 44,3 Mio Rentner erwirtschaften. Unser heutiges Sozialsystem wird es dann nicht mehr geben.

Zukunftsforscher gehen von einer Welt wie im Bild rechts aus.

Zudem wird die Masse der 17,3 Mio Menschen im Erwerbsleben hochqualifizierte Menschen sein, die mit der KI (Künstliche Intelligenz) täglich umgeht und sie beherrscht.

Der Arbeitskampf wird zu Gunsten der Arbeitnehmer sein, die ständig bessere Angebote von Arbeitgebern erhalten. Das „Job-Hopping“ wird dadurch wesentlich größer als heute und üblich sein.
Nicht gut ausgebildete Menschen werden keine Arbeit haben, da es einfache Arbeiten nicht mehr gibt.

Darüber müsste schon lange nachgedacht und gehandelt werden.

Ist unser konservatives 3 gliedriges Schulsystem und auch der Föderalismus an diese mögliche Entwicklung angepasst oder stellt es das Problem dar ? Nicht nur in der Pandemie seit Anfang 2020 wurde nicht vorhandene Digitalität deutlich. Faxsysteme aus den 60iger Jahren dominierten und dominieren auch aktuell noch in den Krankenhäuser, die damit noch die Hospitalisierungsraten dem RKI melden.

Aus meiner Sicht müssten bereits Kindergartenkinder Tablet`s haben und mit diesen Medien spielend umgehen.

Ab der 1. Klasse müsste Codierung (Programmierung) und Ökonomie je ein Hauptfach sein, so dass die jungen Menschen  Digitalisierung nicht als Fremdwort sehen und wissen, wie Unternehmen arbeiten und wie unser Volkswirtschaft darauf angewiesen ist.

Das Schulsystem muss Bundesaufgabe werden und die Lehrinhalte müssen an die schnelllebige digitale Wirtschaft, die DIGITALITÄT, ständig angepasst werden.

Regierende Parteien sollten wirtschaftliche Rahmenbedingungen schaffen, damit auch in Deutschland Visionäre entstehen.

Dass alle Beschäftigten, Beamte, Selbständige und Unternehmer zudem in das Rentensystem einzahlen, die Bemessungsgrenzen entsprechend angepasst werden, wären weitere notwendige Schritte.

Nichts von alledem wurde vor den Wahlen thematisiert. Hauptsache das Klima ist in aller Munde. 

Was für eine Politik ?

 

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